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"Ich hab wirklich schon viel mit Personaltrainern zu tun gehabt, aber so einen wie Thomas hatte ich noch nie. In den ersten 5 Minuten unseres Kennenlerngesprächs war mir klar, dass ich einen Lotto-Treffer gelandet habe. Best Training ever, und wir arbeiten erst seit 2 Monaten. Thomas weiß so effiziente Methoden, er motiviert, er weiß, was das Beste für Dich ist.."
Ernst Brunner

Hilfe zur Selbsthilfe

March 1, 2018

bei Problemen am Bewegungsapparat

 

 

Man muss sich nicht bei jedem Hüft,- Knie- oder Wirbelsäulenschmerz gleich unters Skalpell legen. Schmerzlinderung und Problemlösung liegen oft näher als man glaubt.

 

Von einem Tag auf den anderen hatte ich einseitige Schmerzen in der Hüfte und Leiste. Von da an waren diese meine täglichen Begleiter. Ich bin Personal-Trainerin und arbeite eng mit einem Therapeuten zusammen, trainiere selbst viel und beschäftige mich intensiv mit meinem Körper. Dennoch oder gerade deshalb konnte ich mir zuerst nicht erklären, weshalb plötzlich diese Schmerzen da waren.

 

Dieser penetrante, dumpfe, leicht entzündlich wirkende Schmerz zwang mich, meinen Körper und meine Haltung aufmerksamer zu beobachten. Ich habe mir meine Plattfüße sowie die Hypermobilität bei der Innenrotation meiner Hüfte in Erinnerung gerufen - beides Eigenheiten meines Körpers, die mich seit Kindheit begleiten. Dazu noch meinen Unfall im Jahr 1991, als ich mir beim Absturz mit der Hängematte das Kreuzbein angebrochen hatte. Seit damals habe ich eine Schwachstelle im Kreuzbein, dem Becken und dem Iliosacral-Gelenk und neige - je nachdem wie ich etwa in der Nacht liege - regelmäßig zu Beckenschiefständen.
 

Diese Schiefstände im Becken führten dazu, dass ich die schmerzhafte Seite stärker belastet habe. Im ersten Schritt habe ich mich an meinen Therapeuten gewandt, weil ich dachte, dass eine therapeutische Begradigung meines Beckens und das gezielte Trainieren der dafür verantwortlichen Muskeln - wie z.B. des Gluteus Medius - ausreichen müsste. Doch diesmal konnten wir die Probleme so nicht in den Griff bekommen. Also habe ich Wirbelsäule und Becken radiologisch untersuchen lassen. Wenn das nicht hilft, musste es ja etwas "Schlimmes" sein. Das Ergebnis zeigte, es war alles in Ordnung. Auf den Bildern war wieder nur ein leichter Beckenschiefstand sichtbar.
 

Der Durchbruch kam während eines Trainings. Mein Therapeut und Trainingspartner machte mich darauf aufmerksam, dass ich bei den Kniebeugen etwas zu sehr in Vorlage bin, also mein gesamtes Gewicht etwas mehr vorne liegt. Der Unterschied ist marginal und wäre für einen Laien vermutlich nicht sichtbar. Beim Versuch die Kniebeugen so auszuführen, dass ich mein gesamtes Gewicht etwas mehr nach hinten verlagere, bin ich fast umgekippt. In den folgenden Tagen habe ich bemerkt, dass ich auch beim Gehen ständig in Vorlage bin und mein Körper nie komplett gerade und aufrecht ist.
 

Das hat mir die Augen geöffnet. Gepaart mit meinen Beckenschiefständen hat dieses ständige nach vorne gelehnt sein zu einer dauerhaften Überbelastung in der linken Hüfte und Leiste geführt. Wenn ich mich zurücklehnte und die Last von vorne nahm, wurden die Schmerzen weniger.Dazu haben wir mich an den Beinen "gestupst" - um zu spüren, welche Muskeln mehr aktiviert werden, wenn ich nach vorne und/oder nach hinten kippe.

 

Aufgrund dieser Erkenntnisse habe ich mir gemeinsam mit meinem Therapeuten ein Dysbalancen-Training zusammengestellt.  Mit starkem Fokus auf die Kräftigung der Körperrückseite - im speziellen der hinteren Oberschenkel und des Gesäßes. Die Einheiten haben die Außenrotation in der Hüfte verbessert sowie Dehnungen für die Adduktoren und die Hüftbeuger berücksichtigt.
 

Das Ergebnis war wundervoll. Schon nach den ersten Trainingseinheiten waren der bohrende Schmerz in der Hüfte und die unangenehme Überspannung in der Leistengegend fast weg. Noch immer bin ich nahezu schmerzfrei. Einen leichten Anflug der bekannten Schmerzen bemerke ich nur, wenn ich mein kontinuierliches Dysbalancen-Training für meine Schwachstellen vernachlässige.

Mit dieser Erfahrung möchte ich Menschen dazu ermutigen, sich bewusster mit ihrem Körper zu befassen. Oft lässt sich mit überschaubarem Aufwand und etwas therapeutischer Unterstützung weit mehr erreichen als man glaubt.

 

Ich möchte festhalten, dass ich mich bei meinen Erläuterungen ausschließlich auf meine erlebten Erfahrungen berufe. Natürlich werden meine Ansätze und Lösungen nicht für jeden Menschen passen. Der menschliche Körper ist schließlich unendlich komplex - Probleme am Bewegungsapparat sind oft sehr unterschiedlich und als Ursache können viele verschiedene Faktoren in Frage kommen.

 

 

 

Über den Autor
Andrea Szivacsek
Fitness- und Personal-Trainer
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