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Ernst Brunner

Muskuläre Dysbalancen

September 27, 2016

Stille Begleiter mit Spätfolgen

 

Muskuläre Dysbalancen begleiten so gut wie jeden Menschen durch den Alltag. Lange unbemerkt, langsam und schleichend verliert der Körper, durch unser oftmals viel zu unbewegtes und einseitiges Leben sein natürliches muskuläres Gleichgewicht. Treten erst einmal Schmerzen am Körper auf, kann man davon ausgehen dass die Dysbalancen schon längere Zeit vorliegen und bereits ihren Tribut zollen. Umso wichtiger daher das Schlagwort „Prävention“ in Zusammenhang mit muskulären Dysbalancen. 

 


Buchstäblich vorprogrammiert ist das muskuläre Ungleichgewicht und dessen Folgen bei der jüngsten Generation, unseren Kinder- und Jugendlichen. Den lieben langen Tag verbringen die Kinder vor einem Smartphone, einem Tablet, einem PC, einer Spielkonsole oder sitzen über dem guten alten Hausaufgabenheft. Allesamt haben diese Aktivitäten eines gemeinsam: Sie fordern eine einseitige schlampige Sitzhaltung deren spätere Folgen den Kindern in keiner Weise bewusst ist. 


Umso mehr sind hier die Eltern frühzeitig und vorausschauend gefordert ihren Kindern den notwendigen Ausgleich schmackhaft zu machen. Schlagwort: Bewegung. 


BEWEGUNG: JA! ABER WIE?
Auch wenn der O-Ton grundsätzlich mal besagt: Hauptsache Bewegung – und wir diese Aussage vom Prinzip her unterstreichen, sind wir der Überzeugung dass dem „Wie“ bei der Sache eine maßgebliche Bedeutung zukommt. 


Bewegung, Veränderung und Anpassung sind grundsätzlich fast immer besser als Stagnation, jedoch kann die falsche Bewegung zum falschen Zeitpunkt auch genau die entgegengesetzte Wirkung verursachen. Denn werden durch Unwissenheit des Trainierenden die muskulären Dysbalancen noch verstärkt, kann dies sogar zur Verschlechterung der vorhandenen Schmerzzustände führen. 


Bei muskuläre Dysbalancen entsteht ein Ungleichgewicht zwischen zwei zusammenspielenden Muskelgruppen (Agonist-Antagonist). Dabei verkürzt meist eine Muskelgruppe bei zeitgleicher Abschwächung des Gegenspielers. 


Verursacht wird dieses Ungleichgewicht durch sehr unterschiedliche Faktoren. Generell kann man davon ausgehen dass ein Großteil der Menschen von muskulären Dysbalancen betroffen sind. Mögliche Ursachen sind genereller Bewegungsmangel, sitzende Berufe, falsche Sitzhaltungen, angeborene Anomalien der knöchernen Strukturen, einseitige Belastungen, Überbelastungen, Sportarten mit einseitigen Belastungen, Folgen von Verletzungen u.vm. 


Bestehen diese muskulären Dysbalancen zu lange, entstehen am aktiven wie passiven Bewegungsapparat Überbelastungen welche zu Überreizungen und übermäßigen Abnutzungen an Bändern, Sehnen, Gelenken, Muskeln und Knochen führen. Dies fast immer verbunden mit schmerzhaften Folgen. 


Plakative Beispiele für muskuläre Dysbalancen aus dem sportlichen und beruflichen Alltag sind zum Beispiel Golfer, Tennisspieler, Köche und beinahe sämtliche Bürojobs. Und natürlich wie bereits eingehend erwähnt unsere Kinder die durch den ständigen Blick auf ihr Smartphone aus der gebückten Haltung schon gar nicht mehr herausfinden. 


Alle genannten Beispiele fordern eine einseitige Belastung unseres Körpers und erfordern dringend die ausgleichenden Gegenbewegungen im Alltag oder durch gezieltes Training. Die meisten Menschen welche einem beinahe ständig sitzenden Beruf nachgehen haben über kurz oder lang das Problem dass ihre Brustmuskulatur verkürzt bei zeitgleicher Abschwächung und Verkümmerung der Rückenmuskulatur. Darüber hinaus verkürzt der Hüftbeuger und die Oberschenkelrückseite bei gleichzeitiger Abschwächung der Oberschenkelvorderseite.

 

Dieses ständig andauernde Ungleichgewicht verursacht nachvollziehbarerweise über kurz oder lang die genannten Überbelastungen und Abnutzungen und äußert sich in letzter Konsequenz mit Schulterschmerzen, Hüftschmerzen und Rückenschmerzen. 


Ist es bereits so weit gekommen ist es weit schwieriger und vor allem viel langwieriger die Dysbalancen wieder auszugleichen, den Körper zu entlasten und wieder in Balance zu bringen,  als wenn man frühzeitig und präventiv entgegenwirkt. 


Warum das „Wie“ beim Training so wichtig ist, dürfte an dieser Stelle bereits verständlicher geworden sein. Denn trainiert man nun einfach irgendwie weil man doch endlich ein bisschen Bewegung machen will und ein paar Kilo verlieren möchte ohne jegliche Bewusstheit über die längst vorhandenen Dysbalancen am Körper kann dieser Schuss auch gehörig nach hinten losgehen. Bei dem Beispiel „sitzender Beruf“ wäre ein Training vorwiegend zur Öffnung der Brustmuskulatur und Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur sowie Stärkung der Oberschenkelvorderseite und Dehnung der Oberschenkelrückseite notwendig. Trainiert man jedoch genau das Gegenteil (z.B. Brust aufpumpen weil es bei Männern halt gut aussieht, statt Rücken stärken!) wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang zu schmerzhaften Problemen an der Schulter führen. 


DAS MITTEL DER WAHL: FRÜHZEITIGE PRÄVENTION MIT AUSGEWOGENER UND ABWECHSLUNGSREICHER BEWEGUNG
Mit dem Bewusstsein welche Auswirkung einseitige Belastungen auf unseren Körper haben, ist es uns ein Anliegen die Menschen vermehrt in ihrem und im Interesse ihrer Kinder dazu aufzurufen bereits frühzeitig mit der richtigen und vor allem gezielt ausgleichenden Bewegung zu beginnen.

 
Je vielfältiger, abwechslungsreicher und ausbalancierter ein sportliches Programm in ihrem Alltag Platz findet desto größer sind die Chancen dass Sie sich auch bis ins hohe Alter einem überwiegend schmerzfreien, beweglichen und kraftvollen Körper erfreuen können. 


Lassen Sie muskulären Dysbalancen keine Chance indem Sie so früh wie möglich in ihren Lebensalltag einen guten Mix an verschiedenen Trainingsformen einbauen. Dabei sollte eine ausgewogene Mischung an Kraft- und Kraftausdauertraining, Ausdauertraining und Intervalltraining, Beweglichkeitstraining und Sensomotorik Training sowie generell vielfältiges funktionelles Training ihren Trainingsplan bestimmen.


Die Vielzahl der genannten Trainingsformen hat jedoch nichts mit der Häufigkeit zu tun wie oft oder wie lange sie trainieren müssen. Es geht schlicht darum nicht erneut einseitige Routinen in ihrem Leben Einzug halten zu lassen, sondern so vielfältig das Leben ist eben auch ihren Körper so vielfältig wie möglich zu fordern um die Balance nicht zu verlieren.  


Zum Abschluss sei gesagt: Auch wenn Prävention für uns das Mittel der Wahl ist, ist uns bewusst dass es bei vielen Menschen für Prävention längst zu spät ist. Aber vergessen Sie nie: Es ist nie zu spät anzufangen! 

 

Kontakt und mehr Information
 

Web: www.trainingtherapie.at 

Mailanfrage: office@trainingtherapie.at
Allg. Webanfrage: www.trainingtherapie.at/kontakt 
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